Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Die Strafvorschriften nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) fristeten lange Zeit ein Schattendasein. In der Praxis der Strafjustiz spielte das IfSG allenfalls dann eine Rolle, wenn Gesundheitszeugnisse von Beschäftigten beim gewerbsmäßigen Umgang mit Lebensmitteln fehlten. 

Mit der Corona-Pandemie gewann das IfSG maßgeblich an Bedeutung. Das Gesetz regelt seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2001, welche Krankheiten bei Verdacht, Erkrankung oder Tod und welche labordiagnostischen Nachweise von Erregern meldepflichtig sind. Hierunter fällt auch das SARS-CoV-2-Virus, besser bekannt unter dem Namen Corona-Virus.

Das Infektionsschutzgesetz stellt zum Schutze der Bevölkerung verschiedene Handlungen in den §§ 74, 75 IfSG unter Strafe.

Mir wird eine Straftat nach dem IfSG vorgeworfen – was soll ich tun?

Die besonderen Umstände der Pandemie-Situation sorgen für eine erhebliche Rechtsunsicherheit. Aufgrund der stetigen Neuentwicklungen ist es für den rechtlichen Laien besonders schwierig, hier den Überblick zu behalten.

In allen Fällen gilt als guter Standard stets folgende Devise: Ohne Anwalt äußert man sich nicht zu strafrechtlichen Vorwürfen. Bedenken Sie stets, dass wirklich alles, was Sie gegenüber den Ermittlungsbehörden äußern, auch gegen Sie verwendet werden kann und wird.

Da es sich bei den sich mit der Corona-Pandemie befassenden Regeln um ein sehr neues und noch nicht überschaubares Rechtsgebiet handelt, empfiehlt es sich in solchen Fällen dringend, einen erfahrenen Strafverteidiger heranzuziehen. Vereinbaren Sie daher schnellstmöglich einen Termin.

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